Rhodesian Ridgeback

 
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Ausstellungsberichte

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Ausstellungen – Machtkampf oder Hobby?

 

Wir werden oft gefragt, warum wir uns diese anstrengende Freizeitbeschäftigung ohne erkennbaren Nutzen zumuten! Es ist schwer zu erklären, dass man ein Hobby mit so vielen Schattenseiten hat.

 

Wir haben Ben als Familienmitglied und nicht als „Show-Hund“ aufgenommen! Im Alter von wenigen Monaten fiel die Entscheidung, mit unserer Züchterin und anderen Welpenbesitzern die internationale Ausstellung in Dortmund zu besuchen. Jeder hatte Etwas mitgebracht und es war wie bei einem Picknick!! Es dauerte nicht lange und andere nette Menschen haben sich zu uns gesellt. Wir hatten viel Spaß! Die Anspannung vor der Präsentation des vierbeinigen Lieblings war groß und hat uns berauscht – das lag natürlich auch am Sekt! Natürlich hatten wir vorher geübt und so hat Ben den Auftritt im Ring absolut souverän gemeistert!

 

Der Virus hatte uns erwischt und wir beschlossen, Ausstellungen zu unserem Hobby zu machen. Wir nutzten die Veranstaltungen meist für einen Wochenendausflug. So können wir als kleine Familie neue Städte und Landschaften besuchen.

 

Je tiefer wir in diese Welt eintauchen, umso deutlicher werden die Schattenseiten. Vielen Menschen geht es augenscheinlich um Macht und Anerkennung. Der Hund wird zur Nebensache. Wir sehen, mit welchen Mitteln um die Platzierung gekämpft wird, und das stimmt uns wütend und traurig.


Oft haben wir darüber nachgedacht, das Hobby an den Nagel zu hängen. Andererseits ist uns auch bewusst, wie wichtig es ist für den Erhalt dieser wunderbaren Rasse ist, dass man vorzügliche Vertreter präsentiert und sich mit Gleichgesinnten austauscht. Wir werden daher nicht aufhören, Kuchen zu backen, Sekt durch ganz Europa zu schleifen und uns mit lieben Menschen zu treffen. Mit der richtigen Einstellung und Vorbereitung ist es für den Hund eine Form der Teamarbeit und absolut keine Qual!

Aktuelle Berichte:

05. Juli 2008

Neresheim-Stetten, das war mein Ziel am Freitag. Nach einer Totalsperrung auf der A7 erreichte ich dieses nach 7 Stunden - und das für 260 km. Unglaublich! 4 Stunden Stillstand auf der Autobahn. Ben schlief - mir brummte der Magen. 

Doch nach einer kurzen Nacht überraschte mich ein idyllisches Ausstellungsgelände. Es war richtig kuschelig, das Wetter was super, man traf wieder bekannte Aussteller und so wurde es ein richtig schöner Ausstellungstag.

Ben ließ sich ein bißchen von den vielen freilaufenden Hunden ärgern und war beim Vorführen etwas angespannt. Eine ungewohnte Situation für mich, da Ben sonst so gelassen ist. Aber ich versuchte ihn ohne großen Druck zu motivieren und er stand bei der Einzelbewertung wie eine Eins. 

Wir erhielten eine vorzügliche Bewertung und einen guten vierten Platz. 

Leider wurden wir recht lange gezwungen das schöne Gelände zu genießen. Die Papiere wurden erst kurz vor 17 Uhr verteilt und das obwohl wir schon gegen 13 Uhr mit dem Richten der Ridgebacks durch waren.

Glücklicherweise waren die Autobahnen auf der Heimfahrt frei und wir kamen noch rechtzeitig zum Grillen nach Hause.

31. Mai 2008

Wieder einmal hat es uns nach Österreich verschlagen. Wie erwartet sind wir bei super Wetter in Salzburg angekommen. Unser Hotel, in der Nähe des Mirabellpark, war toll gelegen und so unternahmen wir schon am Freitag Nachmittag den ersten Spaziergang entlang der Salzach. Eine traumhafte Kulisse der Stadt versüßte uns den Abend, den wir dann im Biergarten ausklingen ließen.
Am nächsten Morgen ging es zur Ausstellung. Wie gewohnt mit einem ausreichend großem Ring, viel Platz zwischen den Ringen und einer entspannten Atmosphäre auf dem Messegelände. So kennen und lieben wir die österreichischen Ausstellungen. Der Ablauf war wie immer sehr professionell organisiert. Frau Dohnal nahm sich viel Zeit für die Einzelbewertungen. Die Berichte waren sehr umfangreich und ausführlich verfasst, was die konzentrierte Arbeit von Frau Dohnal dokumentierte. Ganz besonders freute es uns, dass die Aussteller fast umgehend  nach der Klassenbewertung ihre Unterlagen erhielten. Das gab uns die Möglichkeit, noch mal Salzburg zu genießen.

Nach einer herrlichen Stadtrundfahrt erkundeten wir die schönsten Flecken zu Fuß und kehrten dann in der Steingasse zum Abendessen ein. Ben wurde für seine charmante Art mit lecker Schinken belohnt und wir genossen die gute österreichische Küche und den leckeren Wein. 

Salzburg wir werden wieder kommen - ganz sicher!

24. Mai 2008

Über die Ausstellung in Gießen gibt es für mich nicht viel Erfreuliches zu berichten. "Die Ringe im Außenbereich sind eine wahre Katastrophe und eine Schande für unsere Laufhunde!" 

Das ist eigentlich Alles was ich darüber berichten möchte. Wieder einmal eine Ausstellung, die wir von unserem Ausstellungsplan streichen werden, solange hinsichtlich der Ringgröße nichts geändert wird...

3. und 4. Mai 2008

Sonniges Dortmund....

Am 1. Mai haben wir uns auf den Weg zu Sylvia gemacht um ein schönes Wochenende gemeinsam zu verbringen. Wir haben die Zeit wie immer sehr genossen. Samstag morgen, 5 Uhr, leutete dann der Wecker. Am Abend zuvor war ein Badbelegungsplan gemacht worden, da wir mit Birgit fünf duschwütige Menschen waren, die teils mit Morgenmuffelstimmung und der ersten Ausstellungsaufregung nicht besonders kommunikativ waren. Der Plan ging auf und wie geplant ging es um 6.10 Uhr los!

Wir sammelten alle Morowis und andere Freunde zusammen und es wurde ein schöner Ausstellungstag bei bester Stimmung - fast wie in alten Zeiten... Ben ließ sich toll präsentieren, lief sehr schön und stand wie eine Eins. Leider reichte unsere Leistung für Herrn Seibel nicht zur Platzierung, obwohl er uns sogar mit einer "nur" sehr guten Bewertung um den ersten Platz mitlaufen ließ. Nun gut, jeder hat so seine Eigenarten und so sahen wir es als Übung für den nächsten Tag an ;o)

Die Stimmung in unserer Gruppe stieg, als Birgit mit Ihrer Hündin Chenaya in der offenen Klasse gewann. Die Sektkorken flogen - herzlichen Glückwunsch, Birgit!!!

Bianka präsentierte Siri wie gewohnt sehr professionell und Johannes nutzte den ersten Tag zur Übung für Binza. Sylvia erhielt eine schöne Platzierung mit Shani und Hintza.

Nach der Ausstellung wurde ausgiebig gegrillt, gefeiert und gelacht. Es war schön die drei Morowigenerationen gemeinsam zu erleben.

Sonntag ging das gleiche Aufstehprozedere wieder los. Natürlich klappte alles und wir kamen rechtzeitig am Austellungsgelände an. Leider waren diesmal die Ringe nicht nebeneinander, doch wir fanden dennoch eine gute Lösung für alle.

Das Richten ging los und Johannes machte seine Sache diesmal viel besser mit Bintza und wurde mit einem vv belohnt. Siri lief wie eine kleine Prinzessin und konnte natürlich ebenfall ein vv bekommen. Shani machte an diesem Tag einen Durchmarsch und wurde beste Hündin des Tages, Nubia gewann die Championklasse, Hinza wurde Zweiter und Ben.... wir siegten in der offenen Klasse! 

Herr Klopsch beurteilte ihn: "2jähriger substanzvoller Rüde, anatomisch korrekt aufgebaut, maskuliner Schädel mit richtigen Proportionen + korrekt getragene Behänge, korrekt schließendes Scherengebiss, sehr gute Hals-Nackenlinie, gerader Rücken, richtig angesetze Rute, sehr gute Winkelungen vorne und hinten, erkennbare Vorbrust, sehr gute Brusttiefe, kompakte geschlossene Pfoten, kraftvoller Bewegungsablauf, flüssig, sehr guter Schub."

Ich muß nicht betonen was nach diesen Ergebnissen los war. Der Sekt floss in Strömen, wir waren traurig nicht noch einen gemeinsamen Abend vor uns zu haben und genossen gemeinsam diese schönen Augenblicke.

So nun zur Ausstellung selbst. Wie immer fühlten wir uns in Dortmund sehr wohl. Die Ringe waren ausreichen groß, es gab genügend Platz für alle Aussteller, die Grünflächen um das Messezentrum waren ausreichend, die Hallen super klimatisiert. Also alles in allem erhält die Ausstellung ein fettes VORZÜGLICH.

13. April 2008


Österreich – wirklich ein Land das mir liegt...

 
Nicht nur als Urlaubsland, sonder auch für Ausstellungen - also bin ich meinem inneren Ruf gefolgt und habe Sylvia mit Shani eingepackt und ab ging es nach Wieselburg.
Unser Ausstellungswochenende begann mit einem schönen und äußerst leckerem Abendessen verbunden mit hausgemachtem Bier – hmmmm.
Samstag morgen ging es dann zum Messegelände, welches toll gelegen war und für Mensch und Hund ausreichend Platz bot.
Der Ring war nicht übermäßig groß, doch ausreichend bemessen. Für die Aussteller war genügend Platz in der Halle, welche gut belüftet und sauber war.
Das Richten ging los und ich war freudig überrascht, wie viel Zeit sich Frau Hammerschmid für die Bewertung der einzelnen Hunde nahm. Geduldig und ruhig ging sie auf die Hundebesitzer und deren Vierbeiner ein. Dies rettete so manchen Aussteller durch die Zahnkontrolle, die sonst nicht möglich gewesen wäre und eine schlechtere Bewertung zur Folge gehabt hätte.
Ben startete das erste Mal in der „offenen Klasse“. Es waren 10 Hunde gemeldet und ich war wie immer extrem aufgeregt. Ben machte seine Sache gut und erreichte einen tollen 2. Platz. Glücklich über meine Platzierung nahm ich dankbar die vielen Tipps einiger Aussteller an, Ben noch besser zu präsentieren. Es ist ja kein Profi vom Himmel gefallen.... also heißt es mal wieder: üben, üben, üben.
Sylvia machte es mir dann mit Shani vor und legte einen glatten Durchmarsch hin: V1, CACA, CACIB und BOB! Wahnsinn! Glücklicherweise hatten wir wie üblich Sekt eingepackt – das war ein Grund zum feiern! Und so wurde die Stimmung zum Schluss noch mal richtig gut. Die Missgunst wurde belächelt und so ging es für uns leicht beschwingt ins Hotel zurück. Den Abend verbrachten wir in geselliger Runde und am nächsten Morgen ging es wieder nach Hause.

Österreich du hast uns nicht enttäuscht – wir kommen wieder!


19. Januar 2008

Die Ausstellungssaison 2008 ist eröffnet! Wie letztes Jahr starteten wir auch dieses Jahr in Nürnberg. Wir versuchten unser Glück, obwohl die Bodenverhältnisse durch einen spiegelglatten Betonboden miserabel sind. Die Meldezahlen waren unglaublich! Weit über 100 Ridgebacks wurden ausgestellt und stellten damit die höchste Meldezahl aller Rassen an den beiden Tagen.
In der Zwischenklasse traten wir mit insgesamt 13 Rüden in einem großzügig bemessenen Ring an. Frau van Klaveren ließ jeden Rüden für die Bewertung einzeln einlaufen. Das hielt die Spannungen aus Ring, was sonst die Bewertung sicherlich noch schwieriger gemacht hätte.

Ben präsentierte sich sehr gut. Trotzdem ich mit ihm einige Male viel zu schnell in die Ecken lief und er wegrutschte, ließ er sich davon nicht beeindrucken. Die langen Seiten lief er mit viel Schub und Raumgriff. Beim Entscheidungslauf um die Platzierung reduzierte ich das Tempo vor den Kurven und beschleunigte an den langen Seiten. Die Strategie ging auf und wurde von Ben mit raumgreifendem Gangwerk belohnt.

Am Ende reichte es zum 3. Platz. Wir waren wie immer glücklich über unsere Platzierung - besonders bei der Masse an wirklich schönen und bekannten Mitstreiten.

Ben wurde von Karin van Klaveren mit folgendem Worten beurteilt: "typvoller Rüde, sehr gute Größe und Knochensubstanz, vorzügliche Oberlinie, sehr gute Kruppenlage, korrekt angesetzer und getragener Behang, sehr gute Vorbrust und Brusttiefe, fließend in der Bewegung mit gutem Schub und Vortritt, freundlich im Verhalten, sehr gute Präsentation" 

Die Ausstellungsorganisation mit dem großzügigem Gelände ist für eine CACIB wirklich prädestiniert, lediglich die angesprochenen Bodenverhältnisse sollten verbessert werden. Hier wäre ein diagonal liegender, vernünftig fixierter Teppichstreifen eine große Erleichterung für unsere Laufhunde.
Die Löseplätze um das Gelände sind nicht wirklich ausreichend, allerdings haben wir schon bedeutend Schlimmeres erlebt.

Wir sind gespannt, was uns auf den nächsten Ausstellungen erwartet...

01. und 02. Dezember 2007

Juchuuuuu - Ben hat eine weitere Anwartschaft auf den österreichischen Championtitel erhalten!


Und wer war diesmal mein Glücksbringer: Heike! Sie hat mir im letzten Moment angeboten, mit mir an diesem Ausstellungswochenende nach Wels zu fahren. Olli fiel leider aus, da er beruflich in Wien zu tun hatte. Also sind Heike und ich Freitag Nachmittag nach Passau gefahren. Leider mit sehr viel Stau und allen Wettern die  man sich so vorstellen kann.
Müde und gereizt in Passau angekommen, sind wir Sylvias Geheimtipp gefolgt und haben einen Schnapsreichen Abend im "Bayrisch Venedig" verbracht. 

Am nächsten Morgen haben wir uns in Richtung Wels aufgemacht. Nach langer Sucherei endlich am Messegelände angekommen, mußten wir leider feststellen, das die Schlange am Haupteingang mittlerweile ewig lang war. Es war eiskalt und der Lumpi zitterte wie Espenlaub. Glücklicherweise haben wir dann erfahren, dass es noch ein Eingang an Halle 11 gab. Wir uns auf dem Weg gemacht und siehe da, alles frei. Meckernd und bräbelnd über die schlechte Organisation, war ich doch sehr begeistert über den großzügigen Ring. Der Teppich war zwar verschmutzt und wellig, aber das sollte nicht das Problem sein. Im Laufe des Tages mußte ich allerdings meinen ersten Eindruck revidieren. Wer schon mal da war, wird wissen wie man zur Messe kommt und das tolle Gelände rund um die Hallen war für die Hunde prima. Der Veranstalter hat extra darauf geachtet, dass die Laufhunde einen großen Ring erhalten und um die Ringe war zusätzlich massig Platz.

Das Richten ging los und ich wurde immer nervöser - ist ja nichts Neues, aber durch Heikes Ruhe und Selbstverständlichkeit habe ich meinen Nervositätsbogen nicht zu sehr überspannt. Herr Dr. Peper ließ sich viel Zeit für die Bewertung und teilte sein Urteil gerne laut mit. Ben machte sehr gut mit und ich war super glücklich das er so toll lief - und das auf Teppich! Wir wurden von Dr. Peper mit einer vorzüglichen Bewertung mit dem 2. Platz belohnt. Ich war ganz stolz auf meinen Lumpi! 

Am Sonntag sind wir nach einer ruhigen Nacht, früh in Wels angekommen und Dank unserer Kenntnis über den Eingang an Halle 11 waren wir super schnell drin. Herr Muntean erschien im Ring und war mir sofort sympathisch - anscheinend ein Mann mit viel Humor und Lebensfreude, das gefiel mir. Die Bewertungen gingen ihm von der Hand wie im Flug. 
Ben zeigte sich von seiner schönsten Seite und dank der Tip´s von einem netten Herrn auf der Ausstellung in Stuttgart (sorry, aber ich kann mir Namen einfach nicht merken) habe ich geübt Ben besser zu stellen, ohne ständig an ihm rum zu fummeln. Es hat prima geklappt - herzlichen Dank auf diesem Weg an den "Tipgeber".
Herr Muntean ließ uns laufen und laufen und laufen - er verglich seine Favoriten und schwups war der Ben auf Platz 1! Jippiiii es war mein Glückstag - obwohl ich Morgens schon in Hundescheiße getreten war. Aber wie sagte Heike: "Scheiße bringt Glück!" 

Ich bin sehr dankbar, dass Heike mich an diesem Abend nach Hause kutschiert hat. Es war anstrengend aber auch sehr schön. Ich glaube ich muß meine Glückskeks jetzt wohl öfters mal mitnehmen. Ben hätte sicherlich auch nichts dagegen, da ist immer noch ein Plätzchen in ihrem Bett frei hat und eine extra Schmuserunde sowieso.

Bei Andrea angekommen, wurde Ben von seinen Freundinnen Happy und Ivy begrüßt und wir mit lecker Essen. Der Abend war nur kurz, denn ich mußte Heim - auf meine Couch. So sind Ben und ich glückseelig eingeschlummert...was für ein Wochenende!


11. November 2007

Was für ein Ausstellungswochenende in Stuttgart!
Wir sind superstolz auf unseren Ben, dass er an beiden Tagen, bei extrem hohen Meldezahlen so gut abschneiden konnte. Er glänzte am Samstag mit dem dritten Platz hinter den beiden Rassebesten Rüden des Tages. Am Sonntag belegte er von 12 gemeldeten Rüden in der Zwischenkasse den 2. Platz mit einer vorzüglichen Bewertung, ebenfalls hinter dem besten Rüden des Tages. Also, es war einfach super!

Ben´s Beurteilung von Karin van Klaveren: "typvoller Rüde von sehr guter Größe und Substanz, typvoller Kopf mit sehr schönem Ausdruck, korrekt angesetzter Behang, sehr schöne Hals-Rückenlinie, sehr schöne Kruppenlage, Rute etwas kurz - korrekt angesetzt, fließend in der Bewegung, sicher und freundlich im Verhalten, sehr gute Präsentation, vorzügliche Vor- und Hinterhandbewegung."

Und von Franz Zimmermann:
"19 Monate, rotweizenfarben, korrekter Umriss, Kopf mit gutem Ausdruck, Gebiss und Behänge korr., schöne Hals-Rückenlinie, gute Brusttiefe, sehr gut gewinkelt, bewegt sich frei mit gutem Raumgriff, zeigt sich unbefangen, gut präsentiert."

Ich möchte mich auf diesem Weg bei beiden Richtern für Ihre professionelle Art des Richtens bedanken. Beide haben sich sehr viel Zeit für die Einzelbewertung genommen, um die Qualitäten der einzelnen Hunde zu erfassen. Ben und ich haben uns an beiden Tagen sehr wohl bei der Präsentation gefühlt, da zu keiner Zeit Druck oder Hektik aufkam. 

Nun zur Ausstellung... Am Samstag kämpften wir uns durch den Schneeregen zum Messegelände. Anfänglich war alles prima beschildert, am Ort des Geschehens wurden die Parkhausbeschilderungen allerdings immer spärlicher. Naja wir haben uns dann eins ausgesucht, dass leider 18 Euro pro Tag kostete. Egal - nachdem wir etwa 10 Minuten hinter verschlossenen Türen im Schneegestöber verbracht haben, wurden die Tore geöffnet und es ging richtig schnell. 4 Tierärzte standen bereit und schleusten die Aussteller ins Innere der Halle. Alles wirkte sehr gut organisiert - bis auf die Kaffeeverpflegung am Morgen...
Am Ring angekommen, waren wir über diesen zuerst erfreut, bis wir die Meldezahlen der einzelnen Klassen im Katalog gezählt hatten. 53 Rüden an diesem Tag - puh. Die Halle füllte sich und wir waren froh, so früh gekommen zu sein. Es war kein Durchkommen und die Hunde ohne Pethome oder Kennel taten mir sofort leid - was für eine Strapaze!
Dementsprechend kam mir das Aggressionspotential doch sehr hoch vor und Frau van Klaveren hatte ihre Mühe, die Spannungen im Ring so gering wie möglich zu halten. Hunde die zu heftig waren, flogen sofort aus dem Ring und das war, meiner Meinung nach, gut so. Die Hunde wurden dann Einzeln im Ring bewertet, was es doch für alle Beteiligten etwas einfacher machte. 
Am Ende des Richtens spendierte der Verein noch lecker Kuchen und für jeden ein Becher Sekt und es kam zu schönen Gesprächen zwischen den Ausstellern.
Nachdem wir uns mit unseren Papieren, Sack und Pack wieder durch die Hallen zu unserem Auto gekämpft hatten, waren wir froh wieder im Hotel zu sein und mit dem Lumpi eine Runde an der frischen Luft drehen zu können.
Am nächsten Morgen erschienen wir wieder zeitig am Ring und waren schockiert. Dieser war auf der Empore und für unsere Laufhunde winzig! Glücklicherweise kümmerte sich ein Aussteller um eine weitere Teppichbahn um etwas mehr Platz zu gewinnen. Dieser ging dann allerdings von der Stellfläche für die Hunde und Menschen ab. Die Stimmung war gereizt. 
Wir saßen direkt gegenüber vom Rüdenring an der Wand und waren froh ein doch so gutes Plätzchen gefunden zu haben. Irrtum! Der Meter zwischen uns und dem Ring wurde von 1000den Besuchern als Durchgang benutzt und somit war es einfach nur anstrengend. Die Hunde hatten keinen Platz vor dem Ring Aufstellung zu nehmen, die Wartenden konnten nirgends bleiben weil es einfach zu eng war. Hunde bissen um sich, Menschen bissen (na ja keiften) um sich. Es war heftig.

Bei all dem Trubel muß ich sagen: Wahnsinn was Ben für ein Gemütstier ist. Dieser Hund schluckt den Stress anscheinend einfach runter. Ich hätte ihn die ganze Zeit knutschen können!

Auffällig fand ich in so einer Umgebung allerdings, wie viele Ridgebacks mit der Situation total überfordert waren. Die einen äußerten es mit Gereiztheit, die anderen wollten einfach keinen Schritt mehr gehen. 
Als ich mit Ben zum Pipimachen gegangen bin, sagte mir doch glatt einer: "Da können sie nicht raus. Das ist eine freihängende Stahltreppe." Ich kapierte erst mal gar nicht was der von mir wollte. Bis mir bewusst wurde, das anscheinend viele Hunde nicht da runter, geschweige denn hoch gegangen wären. Ich kann mich wirklich nur wundern!

Na ja um das ganze mal abzukürzen. Wir haben am Wochenende wirklich tolle Ridgebacks gesehen. Leider wird das Verhalten von Mensch und Hund immer merkwürdiger um den Ring herum. Wir hoffen für die Hunde, das die Erfahrung zum Anlass genommen wird, was zu tun: am Verhältnis von Mensch zu Hund, an der Lernbereitschaft von Hundehalter seinen Hund besser zu studieren und dementsprechend zu erziehen.

Zu Hause angekommen schmissen wir usn alle auf die Couch und atmeten erst mal richtig durch. Es war ein erfolgreiches Wochenende für uns, allerdings war der Preis auch sehr hoch!


02. November 2007

Am Samstag waren wir in Metz zur Ausstellung. Das war unser zweiter Ausstellungsbesuch in Frankreich und wir wurden wieder nicht enttäuscht. Die Organisation ist einfach super! Der Einlass geht schnell und es wird sehr genau kontrolliert. Hier kommt kein Hund in die Halle, der keinen passenden Impfpass dabei hat. Das heißt, es wurden sogar die Mikrochips abgelesen und mit dem Pass verglichen. Die Helfer vor Ort waren sehr freundlich und hilfsbereit. Die Hallen sind nicht all zu groß, dafür aber die Ringe. Alles ist sauber und die Stimmung ist relaxt. 
Wärend der Wartezeit habe ich mir die Beine vertreten und dabei mehrere Gruppen von Franzosen gesehen, die gemütlich einen Kanister Rotwein aufgemacht hatten, eine Quiche und eine Apfeltarte daneben und im lockeren Gespräch mit den Ausstellern zusammengesessen haben. Mir wurde direkt warm ums Herz und ich habe mich einfach für diese Menschen gefreut - es ist also doch noch möglich...

Leider wurde meine gute Laune getrübt als ich erfuhr, dass für die Rhodesian Ridgebacks ein Richterwechsel vorgenommen worden ist. Herr Jouanchicot  betrat den Ring und ich hätte am liebsten meinen Lumpi geschnappt und wäre nach Hause gefahren. Aber Olli blieb stur, denn bezahlt ist bezahlt. Nun gut, ich holte mir meine "sehr gute" Bewertung mit den Worten ab: Für mich nicht vorzüglich, da der Hund nicht laufen kann... He? Das ist mir wirklich neu. Ein Hund der nicht laufen kann... 

Nun gut, wir haben mal wieder eine schöne Ausstellung und nette  Aussteller kennengelernt. Das nächste Mal haben wir hoffentlich mehr Zeit uns Metz anzuschauen, die Stadt soll nämlich auch sehr schön sein. Als Übernachtungsmöglichkeit kann ich das Holiday Inn, direkt 1 km von der Ausstellung empfehlen. Auch die Golfspieler kommen auf ihre Kosten, dann das Hotel verfügt über einen eigenen 18-Loch-Golfplatz. 

07. Oktober 2007
 
Über die Rostocker Ausstellung hatte ich bereits in den Aktualisierungen berichtet und auch über die professionelle Art des Richtens von Herrn Klopsch. 

In den letzten Tagen wurde ich des öfteren gefragt, ob ich denn mit dem dritten Platz zufrieden sei und ich kann nur sagen: Ja! Sicherlich steht man am liebsten auf dem ersten Platz mit seinem Hund. Mir ist allerdings sehr wichtig geworden, eine Bestätigung darüber zu erhalten, dass Ben ein vorzüglicher Hund ist  und nahe am erwünschten Standart liegt. Wenn das dann noch durch einen versierten Richter passiert, macht mich das unheimlich stolz. 

Herr Klopsch bewertete Ben mit den folgenden Bericht:

"18 Monate alter Rüde von mittlerer Größe, maskuliner Schädel mit richtigen Proportionen. Korrekt getragene Behänge, mittelbraunes Auge, korrekt schließendes vollständiges Scherengebiss, kräftiger Nacken, langer Rücken, hervorragende Winkelung in Vor- und Hinterhand, kräftige Laufknochen, deutlich erkennbare Vorbrust, sehr gute Brusttiefe, geschlossene Pfoten. Flüssiger Bewegungsablauf mit gutem Schub."


25. + 26. August 2007

Hurra - Ben hat sein erstes CACA in Österreich errungen!

Wir hatten ein sehr erfolgreiches Wochenende auf der Internationalen- und Nationalen Show in Innsbruck. Am Samstag errangen Ben und Shani jeweils den 2. Platz in der Zwischenkasse und erhielten damit eine vorzügliche Bewertung.

Am Sonntag flogen dann die Sektkorken. Beide schafften es mit einem V1 aus dem Ring zu gehen. Ben hat somit seine erste Anwartschaft auf den Österreichischen Champion Titel erhalten.

Herr Deutscher bewertete Ben mit den Worten:

"Typ von korrekter Größe, sehr schöner Kopf, korrekt angesetzte Behänge, harmonische Rückenlinie, sehr gute Brustausformung, korrekte Front, Winkelung vorzüglich, freier Bewegungsablauf, freundliches Wesen" 

Die Ausstellung an sich war in Ordnung. Sehr verwunderlich fanden wir bei der Anfahrt zur Messe, dass keine separaten Parkplätze ausgewiesen waren. Dies bedeutete, dass sich alle Aussteller rund um die Messe in Plätzchen suchen mußten - höchst merkwürdig...

Der Ring an sich war supergroß. Ebenso die Hallen verfügten über ausreichend Platz. Trotz der hohen Außentemperaturen blieben wir in der Halle von Hitze und Gestank verschont. Leider waren die Grünflächen rund um das Messegelände sehr begrenzt und somit war jeder Grashalm in Kürze vollgepinkelt und es roch dementsprechend heftig. (Die armen Anwohner)

Von der Ausstellungsorganisation kann ich leider nicht sehr viel gutes berichten. Der Schalter für Katalog, Kasse, Korrekturen war dermaßen überfüllt, dass man extrem lange anstehen mußte um dann doch keine hilfreiche Aussage zu bekommen. Aber absoluter Höhepunkt war, als gegen 10.15 Uhr das Reinigungspersonal im Ring auftauchte um den Teppich zu saugen. Zum Glück blieben sowohl Richter als auch Aussteller ruhig. Frau Dohnal setzte die Bewertung der Jüngstenklasse einfach fort und selbst die Rüden ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Zuschauer haben nur fassungslos den Kopf geschüttelt... Kulinarisch war die Ausstellung gut - das Bier war eiskalt und die Würstchen heiß.

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Besonders schön war es natürlich nach der Ausstellung. Wir haben es uns einen Nachmittag in einem Flußbett gemütlich gemacht und einfach mal die Seele baumeln lassen. Sonntags sind wir dann mit den Hunden, in der Gondel, auf die Mutteralm gefahren. Wir waren stolz, mit welcher Selbstverständlichkeit die Hunde das schaukelnde Ding betreten haben. Auf der Alm haben wir dann einen schönen Spaziergang gemacht und den Tag mit einer zünftigen Brotzeit ausklingen lassen.

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Auf der Heimfahrt waren wir uns alle einig: So sollte ein Ausstellungswochenende aussehen. Die Verbindung zwischen den Ausstellungen und den anschließenden Freizeitaktivitäten sollte auf jeden Fall kombiniert werden. Für Mensch und Hund.

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11. August 2007

Am Samstag waren wir mit Ben und Shani in Ludwigshafen auf der Ausstellung. Da ich aufgrund einer geschäftlichen Veranstaltung auf Abruf war, hat Sylvia Ben ausgestellt. Ben hat sich sowohl im Stand als auch in der Bewegung  hervorragend präsentieren lassen und Sylvia hat die Präsentation wie immer sehr professionell gemacht – alter Hase eben! Auf diesem Wege noch mal herzlichen Dank an Sylvia!
 
Die Überraschung war groß, als Ben zwar mit einem „sehr gut“ bewertet, allerdings im Bericht als „kleiner Rüde“ beurteilt wurde.
 
Langsam kommt in mir eine gewisse Unruhe auf, dass immer mehr Richter anscheinend die Standardmaße laut FCI aus den Augen verlieren. Laut FCI-Standard Nummer 146 vom 7. August 1998 ist die erwünschte Größe bei Rüden auf 63 cm bis 69 cm festgelegt worden. Somit befindet sich unser Ben bereits mit 15 Monaten im oberen Drittel des Standards. Ich frage mich deshalb, wie ein Rüde mit bspw. 64 cm beurteilt werden würde – mit „winziger Rüde“?
 
Der festgelegte Standard ist gerade einmal 9 Jahre alt und ich gehe davon aus, dass dieser aufgrund einer gewissen Funktionalität des Hundes festgelegt wurde. Auch wenn die ursprüngliche Funktion des Hundes sicherlich kaum noch Anwendung findet (ebenso wie bei den meisten Rassen), sollte meines Erachtens ein Standard zur Sicherung des Erhalts der Rasse als wesentliches Richtmaß gelten.
 
Wir sprechen bei Größe und Gewicht von messbaren Werten. Viele andere, im Standard festgelegten Rassebeschreibungen, sind sicherlich vom Betrachter auslegbar. Wo soll es in Zukunft mit der Rasse hingehen, wenn messbare Kriterien ohne Anlehnung an den Standard bewertet werden? 
 
Meine spitze Zunge wird wieder den Unmut Vieler auf mich ziehen. Das belastet mich allerdings in keiner Weise. Zucht bedeutet, Funktionalität zu erhalten. Ein Ridgeback sollte keinerlei Anzeichen von Schwere aufweisen und über ein großes Maß an Beweglichkeit verfügen. Die Rasse ist längst nicht mehr so gesund wie noch vor ein paar Jahren! Das sollte doch zum Nachdenken anregen!
  
Hundebesitzer, für die Größe und Masse bei einem Hund wichtig sind, sollten sich besser einer anderen Rasse zuwenden. Dafür haben wir die große Auswahl an Hunderassen. 

21. + 22. Juli 2007

Wir hatten ein tolles Ausstellungswochenende. Trotz extremen Temperaturen haben wir in Oberwart eine gut belüftete Messehalle vorgefunden, die genügend Platz für Mensch und Tier geboten hat. Besonders schön war, dass außerhalb der Hallen ein Bach entlang floss, in dem sich die Hunde gut abkühlen konnten.

Ben hat an diesem Tag einen guten zweiten Platz gemacht. Ich war sehr glücklich, das Ben gut mitgemacht hat und sich dementsprechend locker präsentieren ließ.
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Absoluter Knaller war Shani - die kleine Maus hat mal wieder mit Ihrem Charme alle dahinschmelzen lassen. Dies wurde mit einem BOB belohnt. Herzlichen Glückwunsch Schwesterherz - du bist halt einfach eine Superschnecke!
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Schön war mal wieder, auf einer Ausstellung Roswita dabei zu haben. Wir haben einen schönen Abend bei lecker Bierchen und lustigem Gequatsche verbracht. Hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder!
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So nun zu Szombathely! Hinzufinden war gar nicht so einfach - doch nach mehreren Telefonaten mit Bianka und Thorsten haben wir es dann doch gefunden... Die Ausstellung fand auf einem Schulgelände draußen statt. Für unsere erste "ausländische" Ausstellung waren wir doch begeistert über die gute Organisation. Es waren große Zelte gestellt, in dem sich die Ringe befanden. Diese waren sehr klein und uneben - aber bei der Hitze wollte sowiso keiner rennen... 

Ben hat sich mit dem ersten Platz durchsetzen können! Also, alles schwitzen hat sich gelohnt.

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Nachdem er sich dann in sein Zelt hechelnderweise unter einem nassen Handtuch gekühlt hat, war er kaum zum Lauf um den besten Junghund zu bewegen. Nachdem er sich im Ring kaum vom Fleck bewegte und sich dann auch noch auf seinen Hintern setzte, wurde es mir klar: Der Hund muss schei..... Naja die Richterin hat mich angelächelt und gesagt: Sorry, aber er wollte einfach nicht laufen. Ich hätte ihr ja gerne den Grund genannt - da mein Englisch allerdings nicht so toll ist und mir das passende Wort nicht eingefallen ist - und es sowieso sehr peinlich war - bin ich mal eben schnell mit Ben auf die nächste Wiese.

Der arme Kerl - wir haben auf der Heimfahrt erst mal laut gelacht und waren froh, das Ben den "Krapfen" nicht in den Ring gesetzt hat... 

Also, es war wieder mal lustig und solang wir noch darüber lachen können ist doch alles in Ordnung.

07. + 08. Juli 2007 

Ben war wieder sehr erfolgreich. Er erlief sich am Samstag in einer Gruppe von 8 Jugendrüden den 2. Platz.

Am Sonntag wurde es dann nur der 3. Platz, doch der schöne Bericht von Frau Ralfe aus Südafrika bestätigte uns einen korrekten Hund...was ja auch was wert ist.

Zur Ausstellung selbst ist zu sagen: Sehr schönes Ambiente, eine gute Organisation und Moderation von Hr. Dr. Schock und genügend Platz für Hund und Mensch. Der Schlosspark spricht wirklich für sich und die 6-Loch-Golfanlage konnte gut für eine Runde mit den Hunden genutzt werden (ob das natürlich im Sinne der Veranstalter ist, bezweifel ich - schön war´s trotzdem). Wir haben wieder nette Menschen getroffen und kennen gelernt.

Das nächste Jahr sind wir hoffentlich wieder da - dann kann Olli den Golfschläger schwingen und Ben endlich wieder auf seiner Decke schlafen
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Auf diesem Weg möchte ich Frau Spengler zu Ihrem züchterischen Erfolg beglückwünschen. Die meisten Klassensiege und der beste Hund der Rasse wurden von Ihrer Nachzucht bestritten.

12. + 13. Mai 2007

Ben wurde am Samstag BOB mit den Worten "Ein Hund ohne jegliche Übertreibung"!


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Meine Freude habe ich, ohne jegliche Übertreibung, damit zum Ausdruck gebracht, dass ich meinem Naturell entsprechend, dem Richter um den Hals gefallen bin. Das ich mit diesem Reflex und der ehrlichen Freude, sofort den Unmut einiger Aussteller gegen mich gerichtet habe, finde ich einfach nur traurig für diese Menschen.

Claudia Cruse hat mit der Abendveranstaltung einen wirklich schönen Rahmen für die gesamte Ausstellung herbeigezaubert, und ich möchte Ihr und Ihren fleißigen Helfern auf diesem Wege nochmals Danke sagen. Wir haben uns wie man sah, köstlich amüsiert und sind frohen Mutes und bester Stimmung in den zweiten Ausstellungstag gepurzelt.

Auch an diesem Tag war Ben unter den Platzierten. Er erhielt die Wertnote Sehr gut 3 und konnte sogar damit einen Pokal nach Hause tragen.

 Seine Schwester Shani belegte den ersten Platz und bekam das heiß begehrte Siegerkissen überreicht. Mach es dir gemütlich kleine Shani - du hast es dir verdient!

04. + 05. Mai 2007

Ein Wochenende ganz nach dem Motto: Sonnen- und Schattenseiten... 

Ich möchte betonen, dass ich nicht der Richterbewertung widerspreche. Das ich das Urteil akzeptiere, habe ich schließlich bei der Meldung unterschrieben! Dennoch möchte ich mir die Freiheit nehmen, mein Unverständnis darüber zum Ausdruck zu bringen, dass mein Hund vor drei Wochen mit der Wertnote Vorzüglich und dem ersten Platz bewertet wurde und dieses Wochenende auf der Europasiegerzuchtschau am Freitag mit einem Sehr gut. Generell würde ich es mir so erklären, dass jeder Richter seine Vorlieben für gewisse Hundetypen hat. Für mich ist es aber schwer verständlich, wenn das Urteil aus derselben Feder stammt.

Keine Angst, ich habe mich natürlich nicht beschwert oder bin meckernd zum  Richter gerannt - das würde auch meiner persönlichen Einstellung  absolut widersprechen.

Als Ausstellungsneuling habe ich versucht, die Erfahrung der Profis zu nutzen und mein Unverständnis hinterfragt. Man erklärte mir: "Jede Show ist eine Momentaufnahme...","Jeder Richter hat spezielle Vorlieben nach dem er eine Vorauswahl trifft...", "Durch solche Situationen lernt man, sich nicht unterkriegen zu lassen...". Schade! (irgendwie) Die Aussagen machen deutlich, dass sich die Meisten mit der Situation abgefunden haben oder ihren eigenen Nutzen daraus pflegen.

Mir ist klar, dass ich mich mit diesen Worten auf dünnes Eis begebe. Dennoch sehe Ich  die Ausstellerei immer noch als Hobby an. Bevor wir mit dem Ausstellen anfingen - was wir natürlich hauptsächlich unserer Zücherin zuliebe getan haben waren Olli und ich uns einig, sollte Ben nicht dem Standard entsprechen und die Beurteilungen dementsprechend ausfallen, würden wir uns den Aufwand schenken und lieber ein nettes Wochenende im geliebter Freizeit verbringen.

Nun wurde uns durch verschiedene Ausstellungen eine gewisse Qualität unseres Hundes bestätigt und die Treffen mit einigen Gleichgesinnten machen auch Spaß. Doch wie lange noch? Als absoluter Gerechtigkeitsfanatiker kann ich nur schwer "mit nicht nachvollziehbaren" Urteilen umgehen. Ich will nicht auf die durch aller Munde gehenden "Nasenbonis" eingehen - die gibt es überall in Bussiness, Sport und Freizeit. Ich wünsche mir einfach nur ein Bewertungssystem, das sich mehr an den schriftlich festgehaltenen Standard anlehnt. Allerdings weiß ich nicht, wer mehr Angst vor solch einem Bewertungssystem hat - die Richter oder die Aussteller...

Zum Schluß möchte ich trotzdem feststellen, dass wir uns in einer Hinsicht wahrscheinlich alle einig sind:

Der eigene Hund ist sowieso unser bester Freund, dem es egal ist, wie ein Außenstehender sein Äußeres empfindet.  

14. + 15. April 2007

Das Wochenende in Erfurt war super erfolgreich! Wir haben am Samstag für unseren Auftritt bei Herrn M. Klopsch ein wirklich schönes V2 bekommen. Ben und ich waren super begeistert von der souveränen Art wie der Richter seine Sache gemacht hat. Das soll sich jetzt nicht geschleimt anhören - aber wir haben es bisher noch nicht erlebt, dass sich ein Richter so viel Zeit zur Bewertung nimmt, auch mal den Maßstab auspackt und seine Beurteilung per Funk direkt am Hund durchgibt. Also einfach mal einer, der zu seiner Sache steht. Herzlichen Dank - ich hatte schon geglaubt, solche Richter gäbe es nicht mehr.
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"Vielen Dank" der Steffi Busch für die tollen Bilder!

Am Sonntag dann der Höhepunkt. Trotz einer großen Gruppe (Samstag waren es 12 Hunde, Sonntag 11) konnten wir bei Frau P. Stracke den ersten Platz erlaufen! Ich war überglücklich und ganz schön zittrig. Was für ein Gefühl! Ich glaube Ben wußte gar nicht warum Frauchen so glücklich und aufgeregt war - immerhin sind wir ja nur da herum gerannt ) Naja, aber man sagt ja immer - ist das Herrchen glücklich, ist auch der Hund glücklich! Ganz ehrlich, ich habe mich wirklich sehr gefreut...
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Zur Ausstellung selbst muß ich sagen: Klasse!

Ein großer Ring mit Teppich, viel Luft im Raum, super sauber auf den Gängen, moderate Preise für Essen und Getränke, ausreichend Parkplätze, zügiger Einlass. Also ich kann in unserer kurzen Ausstellungslaufbahn sagen - das war bisher die best organisierte Ausstellung.

So - heute kann der Bub erst mal die Erlebnisse ausschlafen und sich bei einem schönen Waldspaziergang mal richtig relaxen.

Danke Ben - du bist einfach ein super Hund!

Ach so - fast hätt ich es vergessen, obwohl es eigendlich der Schock des Wochenendes war! Leider gibt es doch immer noch Hundebesitzer (diesmal war es leider ein RR-Besitzer) der seinen Hund bei 30C° Außentemperatur in ein verschlossenes Auto setzt. Es wurde später berichtet, der Hund sei durch die Polizei aus dem Auto befreit worden und in die Tierklinik gebracht worden. Dazu sag ich nur: PFUI TEUFEL! Alle weiteren Ausschückungen meiner Verwünschungen für die Hundehalter behalte ich besser für mich (obwohl es mir gerade unheimlich schwer fällt). Ich hoffe nur, der kleine Kerl erholt sich gut und die Besitzer haben was gelernt (mal nett ausgedrückt). Nachtrag: Leider haben wir erfahren müssen, dass es der arme Hund nicht geschafft hat! Ohne mich jetzt noch weiter zu äußern, nehme ich Olli´s Gerechtigkeitsgedanke auf und hoffe auch darauf, dass das Leben wirklich gerecht ist und jeder sein Päckchen zu tragen bekommt....

25. Februar 2007

Am Wochenende waren wir in Rheinberg zur Ausstellung. Nachdem wir eine feucht-fröhliche Nacht bei Sylvia und Thomas verbracht haben, sind wir mit dickem Schädel frühzeitig in Rheinberg eingelaufen. Zum Glück! Die "Hallenverhältnisse" waren eine Katastrophe - zu eng, winzige Ringe, schlechte Luft und über die Anzahl der Sanitäranlagen im Verhältnis zur Anzahl der Aussteller will ich mich mal gar nicht äußern.

Ben war demzufolge auch schwer zu motivieren, zwischen 10 anderen Rüden, wie bisher seine Show zu machen. Und Frauchen auch nicht - der Kopf drückte bei jedem Schritt. Die Luft wurde im Stand immer dünner (im Sitzen war die Luft irgendwie besser). Nun gut, wir holten uns ein V ab und verschwanden ganz schnell wieder in unserem Stühlchen und im Zeltchen.

Sehr gefreut hat mich, das Roswita dank dem tollen Training wirklich ein super Bild mit Simba abgegeben hat. Es waren sehr große Fortschritte zu sehen und Simba fühlte sich sichtlich wohler.

Nun zu den Highlights des Wochenendes.

Sylvia schaffte es mit Hintza, Nubia und Shani jeweils die ersten Plätze abzukassieren - alle Achtung, denn auch Sie hingen doch sehr in den Seilen... Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch!

10. Februar 2007

Hurra - in Castrop-Rauxel hat Ben den 2. Platz gemacht!

Hoppala, das Bild ist etwas riesig, aber was anderes gab´s bei Sylvia nicht zu klauen.
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Trotz einer, meines Erachtens, harten Konkurrenz von 6 Hunden, konnte Ben mal wieder mit seinem Charme und natürlich seines vorzüglichen Aussehen  in die Platzierung kommen. Ich habe mich riesig gefreut, besonders darüber, dass er mittlerweile wahrscheinlich entspannter im Ring steht als ich...

Es war besonders toll mal wieder Roswita und Rainer mit Simba zu treffen (deren Frikadellen wirklich außerordentlich lecker geschmeckt haben und ganz sicher ein V1 verdient hätten). Also ein ganz wichtiger Grund warum ihr nicht aufgeben dürft - ich backe auch bei der nächsten Ausstellung wieder ein Kuchen - versprochen.  

Sehr schön war es wieder bei Sylvia und Thomas, die mich immer wieder herzlich aufnehmen und mir bei meinen Einzelkämpfen (wenn Olli mal wieder auf Achse ist) zur Seite stehen. Vielen Dank!

Also Herrschaften - auf zur nächsten Ausstellung - wir ziehen das so lange durch, bis uns die Lust vergeht - die Laune lassen wir uns nicht verderben. Denn immer nach dem Motto: Ein Hobby soll Spaß machen!

13. Januar 2007

Am Wochenende haben wir die Möglichkeit genutzt, Ben bei der Ausstellung in Nürnberg vorzustellen. Glücklicherweise hatte Sylvia Zeit gefunden uns zu begleiten, um uns in die Tricks und Kniffe der Ausstellungswelt einzuführen.

Wir konnten wieder viele Erfahrungen sammeln und nette Kontakte knüpfen. Ben war glücklich seine Schwester Shani dabei zu haben, um in der Freizeit schöne Spaziergänge zu machen und mal wieder richtig Ridgeback-like zu spielen.

Leider musste Sylvia mit Shani Sonntags wieder nach Hause - aber wir freuen uns schon auf das nächste Treffen und werden da ansetzen wo wir aufgehört haben (Der Martini ist ja noch nicht all)


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Das Bild ist geklaut von Sylvias Seite - Danke

 

 

 

 

 

 


 


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